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Selecta one Stellungnahme 

Es ist eine furchtbare Tragödie und war bis vor ein paar Tagen kaum vorstellbar: das russische Regime, mit Putin an der Spitze, ist mit einer großen Kriegsmaschinerie in die Ukraine eingefallen. 
Wir alle sehen Bilder im Fernsehen, lesen Berichte in den Zeitungen und im Internet, die uns fassungslos zurücklassen. Mütter, die mit ihren Kindern Schutz vor Bombardierung suchen, Väter, die sich von ihren Familien verabschieden und ihr Land verteidigen werden, alte Menschen, die von einer Minute auf die andere alles verloren haben, weil eine Bombe ihr Hab und Gut zerstört hat, Tote und Verletzte auf beiden Seiten, Mütter und Väter, die ihre Kinder an den Krieg verlieren und schon über 2 Millionen Menschen, die sich auf die Flucht begeben, versuchen der Zerstörung und dem Elend zu entkommen. Mit nichts bis wenig in der Hand außer der Hoffnung auf eine Zukunft, aber was für eine? 

Egal wo so etwas passiert, es ist furchtbar. Aber zweifelsohne ist die Betroffenheit direkter, unmittelbarer, wenn es quasi vor der eigenen Haustür geschieht, in einem Teil Europas. Es ist bewundernswert und vielleicht DER Hoffnungsschimmer, wie sehr sich die Welt mit dem ukrainischen Volk solidarisiert. Es kann in einer solchen Situation auch keine Neutralität geben. Wir sollten uns sehr bewusst sein, dass wir ALLE etwas tun können. Und wenn es "nur" der Ausdruck von Solidarität mit dem ukrainischen Volk ist. Die Stimme erheben, vielleicht eine Sachspende leisten oder Flüchtlinge willkommen heißen können wir alle, der eine oder andere vielleicht auch jemanden aufnehmen, wenn die Ukrainer sich auch zu uns auf den Weg machen werden. So wie es die polnische Bevölkerung mit einer beispiellosen Hilfsbereitschaft in den letzten Tagen bereits tut. 

Es gibt sicher nicht "die Russen", die das ukrainische Volk angreifen. Das russische Regime hat die Ukraine überfallen. Die Ukraine, ein Land, in dem wohl viele Russen Freunde, Bekannte haben, auch Familie lebt. Und wir sehen, wie die russische Bevölkerung anfängt deutlich zu machen, dass sie den Krieg nicht wollen. Wir sollten all denjenigen in Russland helfen, die Zivilcourage zeigen, Verfolgung und Verhaftung riskieren, in dem Sie gegen den Krieg protestieren! Wo immer es geht, müssen wir den Teil der russischen Bevölkerung unterstützen, der das Mögliche versucht, um diesen schrecklichen Krieg zu beenden.

 

Was können wir hier, in Stuttgart, tun?

Nun, zum einen werden wir sprichwörtlich Farbe bekennen und die ukrainische Flagge hissen. Als Zeichen der Solidarität und für uns alle als tägliche Erinnerung, dass solange die Flagge gehisst bleibt, die Ukrainer weiter unserer Unterstützung bedürfen.
Zum anderen spenden wir als Selecta one € 25.000 an das deutsche Büro der UNICEF. Diese haben ein Spendenkonto für die vom Krieg betroffenen Kinder in der Ukraine eingerichtet. Wir sind sicher, dass das Geld in Form von Hilfe bei den Menschen dort ankommen wird.